Standortwahl und -einrichtung

Nach welchen Kriterien die Standorte für die Stationen der Sharing-Fahrzeuge ausgewählt werden sollen, wird durch die Charakteristika zentral, zugänglich, sichtbar und verfügbar beschrieben. Die Verfügbarkeit ist verbunden mit der Frage – Wie wird ein optimaler Stellplatz gefunden? Dabei ist die Kooperation und Vernetzung vor Ort elementar.

  • Nutzer:innen benötigen den Zugriff auf das Fahrzeug im unmittelbaren Umkreis
  • Kompromissort finden wo der Bedarf der Nutzergruppe am größten
  • Nutzung von ohnehin hoch frequentierter Orten 
  • z.B. Wohnorte, Supermarkt, Bank, andere Geschäfte, Dorfplatz, Sportstätten, religiöse Versammlungsstätten etc.
  • Ausreichend Platz für die Ladeinfrastruktur und ein entsprechender Netzanschluss vorhanden
  • Keine erschwerten Straßenverhältnisse wie Einbahnstraßen, Sackgassen und andere verbauende Maßnahmen, die schwierige Ein- und Ausparkverhältnisse verursachen können
  • Durch Barrierefreiheit erreichen Sie höhere Akzeptanz und inklusive Ausstrahlung
  • Vorteil: Angemeldete und interessierte Nutzer:innen sehen die Fahrzeuge alltäglich
  • Direkter Hinweis auf Euren Sharing Betrieb: Markierungen der Stellplätze, Ladesäulen mit entsprechenden Schildern, Aufklebern etc. 
  • Fahrzeuge mit dezenten Markierungen wie z.B. Aufklebern über den Sharing-Betrieb
  • Kontaktiert die Besitzer:innen der Flächen
  • Kooperationen mit Kommunen, Gewerbepartnern oder anderen Organisationen
  • Nutzzeit des Stellplatzes an Vertragslaufzeit des Sharings knüpfen
  • Eventuell ergeben sich neue Nutzergruppen durch die Partnerorganisation mit dem Stellplatz

Ist ein Angebot geplant, für welches E-Fahrzeuge mit Strom versorgt werden sollen, muss an der Station die entsprechende Ladeinfrastruktur installiert werden. Dieser Schritt ist mitunter am schwierigsten zu planen, da hier verschiedene Faktoren schnell zu einer starken Verzögerung führen können. Auch hier kann die Unterscheidung zwischen einem öffentlichen und einem privatem Standort entscheidend sein. Idealerweise kann bereits vorhandene Ladeinfrastruktur genutzt werden.

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