Carsharing teuer

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  • #2121
    Reinhard Sczech
    Moderator

    Ich werde immer wieder gefragt: Wenn ich ein altes Auto habe, ist das nicht viel billiger als Carsharing?
    Was sind da die besten Argumente?

    #2436
    Reinhard Sczech
    Moderator

    Es gibt einen tollen Film im SWR mit Mycelium aus Trier.
    Kostenlos Bahn fahren? Car-Sharing? Autofreie Innenstädte? Wie soll das funktionieren? Michaela Hausdorf, mit der Vianova- und UrStrom Genossenschaft an Projekten für das Gemeinschaftsauto aktiv, wirbt in diesem SWR Film für das gemeinschaftsbasierte Konzept.

    Die Automobilindustrie steht am Anfang eines bedeutsamen Umbruchs. Noch in diesem Jahrzehnt soll im Verkehrssektor fast die Hälfte des CO2-Ausstoßes eingespart werden. Doch mit dem E-Auto allein ist es nicht getan. Die SWR Doku begleitet Menschen bei ihrem Versuch, eine Verkehrswende umzusetzen. So wirbt Michaela Hausdorf in Riol an der Mosel für ein elektrisches Gemeinschaftsauto in ihrem Ort. Dafür muss sie 20 Autofahrer*innen zum Umsteigen bewegen – und das in einer Region, in der kaum Busse oder Bahnen fahren.

    #5993
    Thomas Kühn
    Teilnehmer

    Zur Argumentation „el. Gemeinschaftsauto … in einer Region, in der kaum Busse und Bahnen fahren“.

    Was soll man sagen?!
    Welche Alternativen hat man denn zum PKW?

    Auch auf „meinem“ Dorf gibt es keine Bahn, gar keine.
    Busse morgens, mittags und nachmittags einige. 45 bis 50 Minuten mit dem Bus in die nächste Innenstadt, dafür brauche ich mit dem Auto, gleich welcher Art, auch in der Rush-Hour max. 25Minuten. Und dann bin ich mit dem Bus erst in der Innenstadt, die Ärzte, Krankenhäuser, Geschäfte…. sind da nicht (alle). Also brauche ich 1 Busticket hin, ein weiteres zurück und dann noch eines für die Stadt. 3×2,30€, macht 6,90€. für ca. 40km insgesamt.
    Da ist jedes Auto schneller, ob es billiger ist? Hm.
    Und da kommt Car-Sharing: solange ich nicht jeden Tag in die Stadt muss (Arbeit), erscheint das sinnvoll, und am Ende auch billiger.
    Das Problem ist einfach, daß es auf dem platten Land praktisch kaum Nahverkehr gibt. Und die 40km wird der 75-jährige Opa auf dem Weg zum Arzt nicht mit einem Fahrrad absolvieren wollen, nicht hier, im Erzgebirgsvorland.
    Also Auto.

    Besteht jetzt „nur“ noch die Herausforderung, umzusetzen, Menschen zu finden, die sich auf das Experiment einlassen….

    Gibt´s da Efahrungen? Tips?
    Danke!

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